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Kleiner Knigge fürs Büro

Auch wenn’s heiß wird, gilt der Business Dresscode

Scheinbar ist der Mai schon auf Sommerkurs und vielerorts werden Temperaturen bis zu 30 Grad erwartet. Was aber sagt der Business Dresscode, wenn das Thermometer mediterrane Höhen erreicht? Was erlaubt ist und wie man trotz der Hitze seriös und cool bleibt, lesen Sie hier:

Business Dresscode bei Sommerhitze gelockert

Immerhin hat die Deutsche Knigge-Gesellschaft ihre Business-Kleiderordnung unlängst gelockert. Danach dürfen Frauen im Sommer nun auch bei der Arbeit auf Strumpfhosen verzichten und Männern ist es erlaubt, Sakko und Krawatte im Schrank hängen zu lassen. Immer vorausgesetzt, dass keine Kundenkontakte anstehen und der Chef einverstanden ist. Der Dresscode ist aber auch abhängig von der Branche. So gelten für IT-ler und Kreative in Werbeagenturen andere Anforderungen an das Arbeits-Outfit als für Mitarbeiter einer Bank oder eines DAX-Konzerns

Was gar nicht geht

Um im Job nicht unangenehm aufzufallen, sollten Sie auf folgende No-Gos beim Dresscode achten:

  • Kurze Hosen gehen gar nicht. Bein dürfen Männer nur in der Freizeit zeigen.
  • Die alte Regel vom "Knie umspielt" darf heute zwar locker ausgelegt werden, aber deutlich kürzere Röcke können gerade in konservativen Branchen zum Stein des Anstoßes werden.
  • Sind „Schlips und Kragen“ im Unternehmen Vorschrift, ist auch das Kurzarm-Hemd tabu, denn zur Krawatte gehört ein langärmeliges Hemd, dessen Ärmel aber aufgekrempelt werden dürfen.
  • Leichte Blusen und Shirts sollten immer die Schultern bedecken und einen Ärmelansatz haben. Tops mit Spaghetti-Trägern sind im Büro fehl am Platz.
  • Weder bei den Herren noch bei den Damen gehören Sandalen zum Business-Outfit und Flip-Flops sind ein absolutes No-Go. Während Männer stets geschlossene Schuhe tragen sollten, dürfen es bei den Damen immerhin auch Slingpumps mit offener Ferse sein.
  • Auch wenn der Chef luftige Kleidung erlaubt, Tattoos und Piercings sollten nur nach Rücksprache zur Schau gestellt werden.

Wer unsicher oder neu im Unternehmen ist, kann auch den Vorgesetzten fragen. Man gibt sich damit keine Blöße, sondern zeigt, dass man die Spielregeln einhalten will. Aber auch vom Outfit des Chefs lässt sich gut ablesen, welche Erwartungen er an die Kleidung seine Mitarbeiter/innen stellt.

No-Go Körper- und Schweißgeruch

Doch egal, wie streng oder locker der Dresscode bei Sommerhitze im Unternehmen ausgelegt wird, unangenehmer Schweißgeruch belasten das Betriebsklima. Die Alternative zu Deos, die bei über 30 Grad schon mal versagen können, sind Silbershirts, die mit einem hohen Anteil von Silberfasern das Schwitzen reduzieren und Geruch sicher und diskret stoppen.

Foto: 123rf/auremar

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